Aufstiegstrainer Andreas Lechner kehrt zurück

Artikel vom 4. Februar 2026
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Andreas Lechner (48) stand zuletzt im Oktober 2025 an der Seitenline vom TASV Hessigheim und davor bis Ende 2022 für den VfR Heilbronn.
Wie war deine Reaktion auf die Anfrage vom VfR?
Die Anfrage kam für mich durchaus überraschend. Ich musste aber nicht lange überlegen. Mir war sehr schnell klar, dass ich mir das ernsthaft vorstellen kann und diese Aufgabe annehmen möchte. Der VfR ist ein Verein, zu dem ich immer einen besonderen Bezug hatte.
Was hat dich bewogen, die Entscheidung pro VfR zum zweiten Mal zu treffen?
Da kamen mehrere Faktoren zusammen. Ich habe eine Vergangenheit beim VfR und verspüre eine gewisse Verantwortung gegenüber dem Verein. In einer schwierigen Phase helfen zu können, war für mich ein entscheidender Punkt. Zudem habe ich den VfR über all die Jahre nie aus den Augen verloren und den Austausch mit Vereinsgründer Onur stets gehalten.
Was erwartest du von der Mannschaft bzw. vom Verein und dem Umfeld?
Von der Mannschaft erwarte ich bedingungslosen Einsatz, Hingabe und vor allem den festen Glauben an den Klassenerhalt. Die Tabelle lügt nicht, aber sie entscheidet noch nichts. Vom Verein und vom Umfeld erwarte ich Rückhalt für die Mannschaft. Diese Aufgabe ist nur gemeinsam zu bewältigen – da bin ich aber sehr zuversichtlich, dass dieser Zusammenhalt da ist.
Was hat sich seither beim VfR deiner Meinung nach verändert und wie gehst du das Thema Abstiegskampf an?
Der Verein hat sich in den letzten Jahren sehr positiv und professionell weiterentwickelt – unabhängig von der Liga. Der Anspruch war immer hoch. Jetzt geht es darum, den Fokus komplett auf den Abstiegskampf zu richten, Ruhe zu bewahren und die vorhandene Qualität auf den Platz zu bringen. Es wird eine Mammutaufgabe, aber eine, die mit Klarheit, Überzeugung und harter Arbeit zu lösen ist.
Wie hast du den VfR seit deiner Trennung vor drei Jahren als Außenstehender wahrgenommen?
Ich habe den Verein immer aufmerksam verfolgt, mir regelmäßig Spiele angeschaut und den Kontakt gehalten. Der VfR hat insgesamt eine sehr positive Entwicklung genommen, befindet sich aktuell jedoch in einer schwierigen Phase. Im Fußball geht es nicht immer nur nur nach oben – Rückschläge gehören dazu. Entscheidend ist, wie man damit umgeht und welche Schlüsse man daraus zieht. Ich bin überzeugt, dass der VfR genau das jetzt tun wird.
