Ein "dreckiger Sieg" beim Aufsteiger aus Gaildorf!

Zuschauer: 300
Spielbericht vom 17. September 2026
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Foulelfmeter bringt das 1:0: Der VfR Heilbronn erkämpft sich beim TSV Gaildorf drei Punkte – trotz schwierigen Platzes, zäher Partie und wenig Chancen.
Quelle: Heilbronner Stimme
Gaildorf Mit der besten Verteidigung der Fußball-Landesliga Württemberg und einem vor Torkraft strotzenden Stürmer Nikolaos Dobros zieht der VfR Heilbronn in die Punkteschlacht beim TSV Gaildorf. In eine Auswärtspartie, die Trainer Zlatko Blaskic genau so vom Gastgeber erwartet hat – mit einer tief stehenden Abwehr und der einzigen sich bietenden Waffe namens Konter. Seine Reaktion darauf: „Geduld sowie Vertrauen ins Team.“ Und das zahlt sich beim zähen 1:0-Sieg auch in barer Drei-Punkte-Münze aus.
Doch der Weg des VfR Heilbronn zum Auswärtssieg beim TSV Gaildorf ist steinig. Bereits in der zehnten Spielminute muss Trainer Zlatko Blaskic aufgrund einer Verletzung von David Scheurenbrand sein Team umbauen. Und das auf einem Platz, den der Coach nach dem jüngsten Heimauftritt bei der SpVgg Heinriet als „katastrophal“ bezeichnet. Blaskic sieht im Negativen trotzdem das Positive: „Ich habe eine Mannschaft, in der jeder die Fehler des anderen ausbügelt – und das macht sie so wertvoll.“
VfR Heilbronn bleibt auch beim TSV Gaildorf ohne Gegentor – und siegt
Dass letztendlich ein verwandelter Foulelfmeter von Tom Marmein in der 63. Spielminute die Entscheidung zu Gunsten des VfR Heilbronn über den TSV Gaildorf richtet, ist symptomatisch für Zlatko Blaskic: „Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die größeren Spielanteile – und das wird dann auch mit dem Sieg in einer von beiden Seiten dreckig geführten Partie belohnt.“ Wichtig sei dabei aber vor allem eins: „Wir haben die fünfte Partie in Folge zu null gespielt – das ist die Basis für unsere Erfolge.“
Für Zlatko Blaskic sind solche Siege seines VfR Heilbronn die schönsten, denn gegen mit Fünfer-Abwehrkette agierende Mannschaften – wie die des TSV Gaildorf – müssten solche Blöcke auch erst einmal „geknackt“ werden. Der vom Trainer beschworene „Blaskic-Effekt“ hat somit weiter Bestand. Und letztlich sagt dessen Namensgeber unabhängig seiner höheren Siege gegen den FSV Waiblingen oder den TSV Heimerdingen: „Das sind nun die wahrlich wichtigen drei Punkte, die am Ende ausschlaggebend sein werden.“













